Volkswagen verschiebt Vorlage des Jahresabschlusses und Hauptversammlung

VW-Zentrale in Wolfsburg. Bild: VW

Die Volkswagen Aktiengesellschaft wird mit Blick auf noch offene Fragestellungen im Zusammenhang mit den Folgen der Abgasthematik und den daraus resultierenden Bewertungsfragen neue Termine für die Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 festlegen. In der Folge werden zeitnah die neuen Termine für die Jahrespressekonferenz (bislang 10. März 2016) sowie für die Ordentliche Hauptversammlung (bislang 21. April 2016) bekanntgegeben.

Durch diesen Schritt will Volkswagen auch im Interesse seiner Aktionäre und Stakeholder größtmögliche Klarheit und Verlässlichkeit schaffen.

Vor Sondereinflüssen erwartet Volkswagen weiterhin das Operative Ergebnis des Konzerns auf dem Niveau des Vorjahres und in der für das Geschäftsjahr 2015 prognostizierten Bandbreite.

Die Terminierung der Berichterstattung zur Aufklärung der Hintergründe und Verantwortlichkeiten der Abgasthematik ist von dieser Entscheidung unberührt. Volkswagen hält am genannten Zeitrahmen fest und plant unverändert, dazu in der zweiten April-Hälfte zu informieren.

Die Aktie hat die Ankündigung nicht unbedingt beflügelt, um es einmal vorsichtig auszudrücken. Das Papier notiert derzeit in etwa auf dem Stand, den es direkt nach den Enthüllungen hatte. Im Dezember hatte es sich demgegenüber noch um etwa 25% kurzfristig erholt. VW bleibt derzeit ein Feld für Zocker – den langfristigen und sicheren Einstieg sucht man hier sicherlich nicht.

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